2. Person des Tages: Klára Nekulová aus Regensburg

Der Kurzurlaub nach Singapur ist vorbei und so heißt es Frisch ans Werk.

Auch in der Urlaubszeit, auch wenn es nur ein Kurzurlaub war, oder besser gesagt Shoppingausflug für meine Frau, lies das Thema Radikaler Tierschutz mich nicht los.

So setzte eine Tschechin die Krone aufs Häuptchen und zwang mich in der Urlaubszeit, sogar dazu einen Artikel auf Gerati.de zu veröffentlichen.

So schrieb sie am 19.06.2015 mir folgende Mitteilung an die Facebook Seite „PeTA – Nein Danke“.

Verbot des Ponyreitens – Regensburger Dult

Sie sollten eine Information über die Seite machen.
Zitat: Facebook Seite PeTA – Nein Danke

Also schaute ich mir die Seite auf einer Fahrt mit der MRT in Singapur einmal an und viel fast aus dem Häuschen.

Diese Frau fordert tatsächlich ein Berufsverbot, für eine Schaustellerfamilie, von der noch nie Mängel aufgrund der Tierhaltung gemeldet wurden.

Dann gibt diese Frau in ihrem Impressum Rechtslinks an und verweist außerdem zu Tasso.de, die nach unserer bisherigen Recherche nichts mit dieser Rechtsproblematischen Seite zu tun haben. Eine Anfrage an Tasso.de werden wir aber offiziell noch tätigen.

Eigentlich saß ich in den letzten Tagen noch an einem Fortsetzungsartikel über den Fall Baby vs. PeTA, den ich aufgrund dieser Facebook Seite in den Ordner erst einmal verschob und mich an die Arbeit machte.

Heraus gekommen ist dabei dieser Artikel, „Eine Tschechin will Tradition Unternehmen verbieten lassen“, den ich auf www.gerati.de veröffentlicht hatte.

Als ich diesen Artikel veröffentlicht hatte, gab es ein Sturm der Entrüstung, aus ihrem Freundeskreis, was ich aber auch schon freudig erwartete.

Ich von meiner Seite habe mir jedoch nichts zuschulden kommen lassen und habe sachlich die Tatsachen, die diese Frau verbreitet aufgezählt und Kommentiert.

Als Antwort gab es gleich erst mal eine 1* Bewertung auf Facebook mit dem sinnvollen Kommentar: „Jetzt macht er noch Rufmord gegen mich“.

Nach dem ich die junge Dame einmal Aufgeklärt hatte, was sie da gerade Behauptet, und das diese Behauptung nach deutscher Rechtssprechung gar nicht existiere, entfernte sie diese Bewertung inklusive der Ausufernden Kommentare ihrer Freunde.

Dennoch ging es weiter flott her, auf Facebook.

Die einzelnen Kommentare möchte ich hier jetzt nicht wiedergeben, sind aber auf Facebook nachzulesen.

Interessant ist, das jene Frau sich wohl die kostenlosen Tipps zum Thema Impressumspflicht auf Facebook zu Herzen genommen hatte, denn genau einen Tag später konnte man auf Ihrer Facebook Seite folgendes lesen!

Ich habe jetzt eine neue Seite erstellt, selbes Thema, selbes Ziel. Neue Beitrage werden jetzt hier gepostet.
https://www.facebook.com/PonyreitenRegensburgerDult/
Die alte Seite wird gelöscht.

Zitat Facebook: https://www.facebook.com/pages/Verbot-des-Ponyreitens-Regensburger-Dult/292405234119437?sk=timeline

Ah-ja, neue Seite selber Inhalt, der fein säuberlich kopiert wurde und schon geht man allen Rechtsverstößen aus dem Weg.

Die Seite führt immer noch kein rechtsgültiges Impressum.

Weiterhin fordert sie immer noch ein Berufsverbot für die Schaustellerfamilie, obwohl sie schon von Amtswegen, wie sie selbst veröffentlicht kenntniss hat, dass gerade jenem traditionellen Familien Unternehmen nichts nachgesagt werden kann.

Screenshot Facebook Seite https://www.facebook.com/PonyreitenRegensburgerDult/photos/pb.979336862098221.-2207520000.1435149641./979396358758938/?type=1&theater

Screenshot Facebook Seite https://www.facebook.com/PonyreitenRegensburgerDult/photos/pb.979336862098221.-2207520000.1435149641./979396358758938/?type=1&theater

Nun stellt sich mir natürlich die Frage welche Beweise diese Möchtegern Tierschützerin auf den Tisch legen kann!

Als erstes bekam ich einen überraschenden Lachanfall als ich ein Bild sah, wo ein Kleinkind mit einer Hilfsschlaufe gesichert wurde und sie sagte das dieses für ein Rodeo nicht ausreiche.

Ponyreiten = Rodeo Aha alles Klar / Screenshot Facebookseite: https://www.facebook.com/PonyreitenRegensburgerDult/photos/pb.979336862098221.-2207520000.1435149641./979340858764488/?type=1&theater

Ponyreiten = Rodeo Aha alles Klar / Screenshot Facebookseite: https://www.facebook.com/PonyreitenRegensburgerDult/photos/pb.979336862098221.-2207520000.1435149641./979340858764488/?type=1&theater

Also ich habe weder in meiner Kindheit, noch bei Besuchen von Ponyreitveranstaltungen ein Rodeo erlebt. Und insbesondere bei solchen Veranstaltungen werden die Ponys in der Regel von fähigen Mitarbeitern geführt, die selbstverständlich auch auf die Sicherheit achten.

Dass diese Frau überhaupt keine Kenntniss von Tieren hat, belegte sie weiter in einer Auflistung von Punkten die in ihren Augen Tierquälerei seien.

Lebensbedingungen von Ponys während des Volksfestes:

24. Juni 2015 um 07:46

Stallungen:

  • Diese sind provisorisch, sie bieten keinen vollkommenen Schutz vor Wind und Wetter.
  • Das “Dach“ ist eine Zeltplane (meistens aus Gummi oder Kunststoff), unter der es im Sommer heiß ist.
  • Der Boden ist unzureichend mit Stroh bedeckt, sodass die Tiere ungemütlich liegen oder sich gar verletzen können.
  • Siehe zum Bsp. bei Zirkuse.

während des Betriebs des Volksfestes:

  • Die vielen Ponys werden in einer winzigen, kreisförmigen “Reitbahn“ mit einer Peitsche, welche ein unsympatischer Betreiber schwinkt, angetrieben. Durch diese Umstände kann es leicht vorkommen, dass sich die Tiere vor etwas (z. Bsp. die vielen Leute mit ihren schreienden Kindern, die laute Musik etc.) erschrecken und durchgehen bzw. einen Rodeo veranstalten.
  • Sie laufen ohne Pause (zum Trinken, Ausruhen und Fressen) den ganzen Tag.
  • Sie tragen oft viel zu große inder auf dem Rücken.
  • Man hört die Musik von den Karussellen bei diesem Reitzelt. Dazu kommt noch die Musik der Reitzeltbetreiber.

Probleme:

  • Die Kinder werden nur passiv getragen. So bekommen sie einen falchen Eindruck von dem Reiten, dem Lernen und dem Leben. Sie lernen nichts dabei.
  • Die Tiere kennen nichts anderes, deshalb reagieren sie oft mit Panik oder Agression auf neue Erlebnisse.
  • Die Ponys werden nicht genug mental und physisch gefördert und so entwickelt sich stereotypische Verhaltensweisen bei ihnen oder sie langweilen sich.
Zitat Facebook: https://www.facebook.com/notes/verbot-von-ponyreiten-auf-der-regensburger-dult/lebensbedingungen-von-ponys-w%C3%A4hrend-des-volksfestes/979972082034699

So jetzt habe ich mich gerade wieder hochgerappelt. Ich bin gerade vor Lachen unter den Tisch gefallen 😉

Aber gehen wir mal die haltlosen Vorwürfe dieser Möchtegern Tierschützerin durch.

  • Diese sind provisorisch, sie bieten keinen vollkommenen Schutz vor Wind und Wetter.

Ponys wie auch Pferde, Hunde und Katzen sind domizierte Haustiere. In der Regel leben diese unter freien Himmel und bräuchten in dem Sinne eigentlich gar kein Dach über dem Kopf. Aber warum nicht Tierschützer nehmen auch ein Pony mit ins Bett.

  • Das “Dach“ ist eine Zeltplane (meistens aus Gummi oder Kunststoff), unter der es im Sommer heiß ist.

Ja ne und die Seitenwände sind natürlich geschlossen, damit auch ja kein Besucher die Ponys sieht. Wie ist das am Strand, da legt man sich früher oder später auch unter einem Sonnenschirm. Und der Grund dafür ist, dass es darunter kühler ist weil die Sonne nicht direkt einen braten kann.

  • Der Boden ist unzureichend mit Stroh bedeckt, sodass die Tiere ungemütlich liegen oder sich gar verletzen können.

Ja die Natur legt extra Stroh unter die Hufen der Ponys. Und meines Wissens können Pferde und Ponys im Stehen schlafen, deswegen sieht man auch ganz selten ein Pferd das alle viere von sich streckt.

  • Stallungen Verweis auf Zirkusse.

Da frage ich mich wirklich ob diese Dame überhaupt sich schon einmal die Tierhaltung in einem Zirkus angeschaut hat?

Und jetzt kommt es knallhart

  • während des Betriebs des Volksfestes:
  • Die vielen Ponys werden in einer winzigen, kreisförmigen “Reitbahn“ mit einer Peitsche, welche ein unsympatischer Betreiber schwinkt, angetrieben. Durch diese Umstände kann es leicht vorkommen, dass sich die Tiere vor etwas (z. Bsp. die vielen Leute mit ihren schreienden Kindern, die laute Musik etc.) erschrecken und durchgehen bzw. einen Rodeo veranstalten.

Ach jetzt ist mir auch klar, dass die Kinder immer Striemen auf dem Rücken haben, wenn sie beim Ponyreiten waren! *lol* Ich frage mich wirklich wo diese Frau tatsächlich aufgewachsen ist, oder wo sie diese stupiden Aussagen aufgefangen hat?

  • Sie laufen ohne Pause (zum Trinken, Ausruhen und Fressen) den ganzen Tag.

Sie scheint tatsächlich 24h gerade an diesem Ponyreiten teilgenommen zu haben, denn woher sollte sie so eine Behauptung sonst her haben. Wenn die Tiere weder Fressen noch trinken bekommen würden, würde ein Veterinärarzt dieses wohl auch feststellen. Nur komisch das es keine Bedenken bisher bei den Kontrollen festgestellt wurden. Ein Leie, was eher noch untertrieben für diese Person ist, sollte sich bevor sie solche Aussagen in die Öffentlichkeit Posten erst einmal genau anschauen wie es tatsächlich ist und nicht auf die von PeTA betriebene Tyke2014 Seite verweisen, wo Gerati.de insbesondere den größten Bedruck von PeTA aufdecken konnte.

  • Sie tragen oft viel zu große ´K´inder auf dem Rücken.

Ich gehe mal davon aus, dass die Kinder und nicht Inder meinte die auf den Rücken der Pferde reiten. Es ist wohl kaum anzunehmen das ein Gewicht eines Kindes ausreicht um für ein Pony zu schwer zu sein. Jugendliche gehen wohl eher dann zu einem Pferd über, als sich auf einem Pony zum Deppen zu machen. Wobei es aber auch Gebirgsponys gibt, die selbst mich noch über Stock und Stein getragen haben.

  • Man hört die Musik von den Karussellen bei diesem Reitzelt. Dazu kommt noch die Musik der Reitzeltbetreiber.

Ach jetzt auch noch den Ponys die Musik verbieten? Was ist denn wenn es sich um Musikalische Ponys handelt. Tierrechtler wollen also auch den Tieren jedes Vergnügen nehmen. Auch im Akustischen Rahmen gibt es insbesondere in Deutschland Lärmwertgrenzen, die bei Schaustellern gerade im Hinblick auf Kinder und Jugendliche eingehalten werden müssen.

Zum Schluss kommt sie jetzt noch auf die von Ihr erfundenen Probleme zu sprechen.

  • Die Kinder werden nur passiv getragen. So bekommen sie einen falschen Eindruck von dem Reiten, dem Lernen und dem Leben. Sie lernen nichts dabei.

Nachweislich erwiesen ist, dass ein direkter Kontakt zwischen Tier und Kind förderlich auf die Endwicklung des Kindes ist. Deshalb gibt es auch Reittherapien für Kinder und Jugendliche. Aber auch das wollen ja Tierschützer verbieten.

  • Die Tiere kennen nichts anderes, deshalb reagieren sie oft mit Panik oder Aggression auf neue Erlebnisse.

Jeden Tag ist der Notarzt beim Ponykarussel, weil ein Pony durchgedreht ist. Schon klar, liebes Mädel die Tiere haben Panic. Es wird wohl eher so sein, dass die Ponys sich auf die Aufmerksamkeit, die ihnen an diesen Tagen geschenkt wird freuen.

  • Die Ponys werden nicht genug mental und physisch gefördert und so entwickelt sich stereotypische Verhaltensweisen bei ihnen oder sie langweilen sich.

Langsam frage ich mich wo diese Frau diesen Stuss her hat. Wenn man dann weiter auf ihrer Seite schaut, findet man Verlinkungen auf PeTA und Co. So zeigt sie Videos die die Haltung der Tiere von vor 25 Jahren aufzeigen. Diese ist mit der heutigen Haltung gar nicht vergleichbar.

Das sie dann noch auf radikale Weise obwohl sie bereits von Amtswegen, die Mitteilung erhalten hat, das ihre Anschuldigungen unbegründet sind, geht sie massiv mit Rechtsverletzungen weiter gegen den traditionellen Schaustellerbetrieb vor.

Man kann nur hoffen, dass bei den auf sie wartenden Rechtsverfahren, ihr durch den Richter einmal die Augen geöffnet werden.

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